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Termine 2025 - 2026

Netzwerk Südheide
gegen Rechtsextremismus

Mahnwache

Mahnwache am 8. Mai 2026, ab 16.30 Uhr, vorm Bahnhof in Eschede.

Das Bündnis gegen Rechtsextremismus (BGR Eschede) lädt am 8. Mai 2026, um 16:30 Uhr, zu einer Mahnwache auf dem Bahnhofsvorplatz in Eschede ein. Anlass ist der Jahrestag der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus sowie die Kapitulation der Wehrmacht im Jahr 1945. Der 8. Mai steht damit als historisches Datum für das Ende von Diktatur, Terror und Krieg in Europa und ist zugleich ein Tag des Gedenkens und der Mahnung.


In Eschede erhält dieses Gedenken eine besondere lokale Bedeutung. Die jüngste Nutzungsuntersagung eines Treffpunkts der Partei „Die Heimat“ setzt ein deutliches Zeichen gegen rechtsextreme Strukturen vor Ort. Das Bündnis sieht darin einen wichtigen Schritt, demokratische Werte zu schützen und menschenfeindlichen Ideologien entgegenzutreten.


Die Mahnwache soll Raum bieten für gemeinsames Erinnern, für stille Reflexion sowie für klare Positionierung für Demokratie und Vielfalt. Geplant sind Redebeiträge sowie musikalische Beiträge in angemessenem Rahmen.


Das Bündnis gegen Rechtsextremismus lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an der Mahnwache teilzunehmen und ein gemeinsames Zeichen für eine offene und demokratische Gesellschaft zu setzen.


Sascha Alius

Bündnis gegen Rechtsextremismus (BGR Eschede)


Wilfried Manneke
Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus

Demo in Eschede

 Samstag, 27. September 2025, 13.30 Uhr

 

Das Bündnis gegen Rechtsextremismus Eschede (BgR) lädt für Samstag, 27.9.25, um 13.30 Uhr, zu einem Kurzbesuch am Hof der rechtsextremen Partei "Die Heimat" ein. Treffpunkt ist die Kreuzung Dornbusch/Finkenberg. 

Dem Hof wurde kürzlich die Nutzung als Schulungs- und Veranstaltungszentrum durch den Landkreis Celle untersagt. Das BgR möchte sich einen Eindruck darüber verschaffen, ob diese Untersagung eingehalten wird.

Im Herbst wurde traditionell in den vergangenen Jahren das "Reichserntedankfest" gefeiert.

 

Samstag, 27. September 2025, 15.00 Uhr

 

Ab ca. 15.00 Uhr lädt das BgR zu einer Kundgebung am Bahnhof ein. Neben Livemusik von Anastasia, wird ein offenes Mikro angeboten.

Für Verpflegung ist ebenfalls gesorgt. Das Bündnis aus Eschede möchte mit einem bunten Fest bei allen bedanken, die sich teilweise seit Jahrzehnten für eine Schließung des Hofes und damit für Demokratie eingesetzt haben.

Freitag, 26. September 2025 / 19.00 Uhr

Deutsches Haus in Eschede, Albert-König-Straße 8, 29348 Eschede

Rechte Räume sichtbar machen - Demokratie verteidigen!

Der „Heimathof" in Eschede

Vortrag & Diskussion mit André Aden, Journalist und Gründer der Internetplattform "Recherche Nord“.


Seit Jahrzehnten war der Heimathof ein zentraler Rückzugsort der Neonazi-Szene. Hier organisierten sich überzeugte Nationalsozialisten, gründeten den „Mädelbund", hielten Schulungen ab und traten sogar mit bewaffneten Ordnern auf. Besonders aktiv waren die Jungen Nationalisten (JN) - die Jugendorganisation der NPD. Sie knüpfen bewusst an die Tradition der Hitlerjugend an, um Jugendliche für die extreme Rechte zu gewinnen und zu überzeugten Aktivisten zu formen. Auch wenn der Heimathof aktuell nicht genutzt werden darf, zeigt er, welche gefährliche Wirkung solche Orte für die Szene haben.


Der Vortrag beleuchtet die Bedeutung des „Heimathofs“ in Eschede, erklärt die Strategien der JN und erinnert an den langen Kampf der Zivilgesellschaft, die sich diesem Ort immer wieder entgegenstellt.

Sonntag, 10. August 2025, 18.00 Uhr, am Gedenkstein vor der Johanniskirche in Eschede, Osterstraße.

Gedenken an Peter Deutschmann

 Das Bündnis gegen Rechtsextremismus Eschede (BgR Eschede) lädt alle BürgerInnen zum Gedenken an Peter Deutschmann ein, der vor 26 Jahren von Neonazis getötet wurde. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 10.08.2025, um 18.00 Uhr, am Gedenkstein von Peter Deutschmann vor der Johanniskirche in Eschede statt. Mit verschiedenen Redebeiträgen und passender Musik möchte das BgR an Peter Deutschmann und an die vielen weiteren Todesopfer rechtsextremer Gewalt in Deutschland erinnern.


Nach Recherchen der Amadeu Antonio Stiftung sind es seit der Wiedervereinigung 1990 mindestens 221 Todesopfer. Es gibt 17 weitere Verdachtsfälle. Zehn Todesopfer kommen aus Niedersachsen.

Rückblick:
https://celler-presse.de/2025/08/10/gedenken-an-peter-deutschmann-und-andere-opfer-rechter-gewalt-in-niedersachsen/

21. Juni, ab 13:30 Uhr – Bahnhofsvorplatz Eschede 🖍️🥤

Fröhlicher Auftakt
zur Demo in Eschede 🎉

Bevor wir gemeinsam laut und bunt für Demokratie und gegen rechte Sonnenwend-Mythen auf die Straße gehen, laden wir euch herzlich ein zum fröhlichen Ankommen!


Was euch erwartet:


  • ✨ Muffins mit bunter Schokolade – so vielfältig wie unsere Gesellschaft
  • ✨ Erfrischende, alkoholfreie Getränke – für alle, die Stimme zeigen wollen
  • ✨ Bunte Straßenkreide/Kreppstab-Aktion – gestaltet den Weg zur Demo kreativ und farbenfroh!


Bringt gern eigene Kreide, gute Laune und eure Freunde mit. Wir freuen uns auf euch! 💪🌈  Gemeinsam für Vielfalt. Gemeinsam für Demokratie.


🕧 Start der Demo: 14:00 Uhr


❗Im Anschluss an die Demo "Kreuze ohne Haken" ❌ gegen Spende mit nach Hause nehmen.

👉 Veranstaltet von DGB, Bündnis gegen Rechtsextremismus Eschede, Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus, Celler Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus & weiteren Engagierten.


Sascha Alius

Samstag, 21. Juni 2025. 14.00 - 17.00 Uhr.
Treffpunkt am Bahnhof in Eschede

Aktion gegen
Hass und Intoleranz

Demo gegen Rechtsextremismus in Eschede


Der Landkreis Celle hat die Nutzung des von der rechtsextremen Partei "Die Heimat" betriebenen Hofes in Eschede als Schulungs- und Veranstaltungsstätte verboten. Auf Grundlage der Niedersächsischen Bauordnung sei diese Nutzung ab sofort untersagt, weil keine erforderliche Baugenehmigung vorliege, teilt der Landkreis mit. „Die baulichen Anlagen auf dem betreffenden Grundstück wurden ohne Genehmigung für Veranstaltungen und Schulungen hergerichtet und genutzt."


Wir als "Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus" sind natürlich erfreut über den Beschluss. Er ist auch überfällig. Eine für den 21. Juni geplante Demonstration, die sich ursprünglich gegen eine „Sonnwendfeier“ auf dem Hof richten sollte, findet trotz der neuen Verfügung statt.


Trotz der Meldung vom Landkreis können wir noch nicht komplett entwarnen. Kurz nach Bekanntgabe der Meldung ist eine Person aus dem rechtsextremen Umfeld auf den Hof gezogen. Somit stellt sich die Frage, ob das Verbot auch für private Veranstaltungen gilt. Der frühere Besitzer des Hofes, der NPD-Aktivist, Joachim Nahtz, hat früher die Sonnwendfeiern oft als „Geburtstagsfeiern“ deklariert.


Vielleicht ist das ja die neue Taktik der Partei „Die Heimat“. Jemand wohnt fest auf dem Hof und lädt „privat“ ein. So könnten die Nazitreffen weiter auf dem Hof stattfinden, getarnt als Familienfeiern, Gartenpartys, Sommerfeste etc.


Egal, ob öffentlich oder privat, wir lehnen rechtsextreme Veranstaltungen entschieden ab, weil sie menschen-verachtende Ideologien verbreiten und Hass zu schüren. Wir rufen alle Menschen guten Willens auf, sich am 21. Juni unserer Demo in Eschede anzuschließen und gemeinsam gegen Hass und Intoleranz Stellung zu beziehen.


Die Demo beginnt am 21. Juni 2025, um 14.00 Uhr, am Bahnhof in Eschede, anschließend Wanderung zum Hof, Kundgebung vor Ort, Rückweg zum Bahnhof, Ende ca. 17.00 Uhr.


Redner*innen auf der Demo sind

  • Johanne Gerlach - spricht als Lehrerin und Mutter über den Rechtsruck unter Jugendlichen.
  • Zwei Schülerinnen des Christiangymasiums Hermannsburg
  • Sascha Alius, Bündnis gegen Rechtsextremismus Eschede

Erinnerung bewahren – Demokratie stärken

Veranstaltung am 8. Mai 2025, um 17.00 Uhr, an der Gedenkstätte in Unterlüß, Ecke: Müdener Straße / Hohenrieth


Am 8. Mai 2025 jährt sich das Ende des Zweiten Weltkriegs und die Befreiung vom Nationalsozialismus zum 80. Mal. Dieses Datum ist ein Tag des Gedenkens an die unzähligen Opfer und mahnt zugleich, dass Demokratie und Frieden keine Selbstverständlichkeit sind. Die Vergangenheit hat tiefe Spuren hinterlassen, deren Auswirkungen bis heute spürbar sind. Um ein Zeichen gegen das Vergessen zu setzen, lädt die Initiative Südheide.info am Donnerstag, dem 8. Mai 2025, um 17:00 Uhr, zu einer Gedenkveranstaltung in Unterlüß ein. Ein zentraler Bestandteil der Veranstaltung ist die Reinigung der dort verlegten Stolperschwelle des Künstlers Gunter Demnig, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnert. Diese Aufgabe übernehmen Schülerinnen und Schüler des Christian-Gymnasiums Hermannsburg, das als “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” bewusst für Vielfalt und Toleranz einstehen möchte. Des Weiteren berichten Hendrik Altmann, einer der Mitinitiatoren des Gedenkortes, sowie Isabell Leverenz, als Vertretung der Gedenkstätte Bergen-Belsen, über die historische Bedeutung des Ortes und die bestehende Verantwortung mit Blick auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt.


  • Reinigung der Stolperschwelle: Schülerinnen und Schüler des Christian-Gymnasiums Hermannsburg
  • Ansprache: Hendrik Altmann, Beauftragter für die archäologische Denkmalpflege beim Landkreis Celle
  • Ansprache: Isabell Leverenz, Gedenkstätte Bergen-Belsen


Die Initiative Südheide.info lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an der Veranstaltung teilzunehmen und gemeinsam ein Zeichen für das Erinnern und unsere Verantwortung für die Demokratie zu setzen.


Südheide.info ist eine Initiative aus dem Landkreis Celle, die sich für Demokratie und Vielfalt sowie gegen Rechtsextremismus einsetzt.

Südheide.info ist aus dem „Hermannsburger Arbeitskreis gegen Hetendorf 13“ hervorgegangen, der sich seit den 1980er Jahren als „Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus Hermannsburg“ gegen Fremdenfeindlichkeit, völkisches Gedankengut, Ausgrenzung von Minderheiten sowie die unterschiedlichsten Aktivitäten von Rechtsextremen und ihnen nahestehenden Organisationen und Parteien in der Region engagiert.

Angeregt durch die CORRECTIV Reportage „Geheimplan gegen Deutschland“ und den Landesparteitag der AfD in Unterlüß im April 2024 soll die Arbeit gegen Rechtsextremismus in der Region neu gedacht werden. Durch die verstärkte Nutzung sozialer Netzwerke sollen auch insbesondere eine jüngere Zielgruppe erreicht und eine Vernetzung im ländlichen Raum ermöglicht werden.

Ziel von Südheide.info ist es, vor Ort für eine freiheitlich demokratische Grundordnung als Basis unserer Gesellschaft einzustehen. Zudem wird Unterstützung im alltäglichen Umgang mit stärker werdenden rechtsextremen Tendenzen und Aussagen im beruflichen wie privaten Umfeld angeboten. Einer Verschiebung des politischen Diskurses „immer weiter nach rechts“ muss entschieden entgegengewirkt werden. Neben Informationskampagnen gegen Rechtsextremismus steht auch die Förderung der kulturellen Vielfalt gerade im ländlichen Raum im Vordergrund.

www.suedheide.info


Bündnis „Solidarischer Heidekreis“
ruft auf zur Demonstration am 8. März in Bad Fallingbostel auf.

Unter dem Motto „Die Heide bleibt bunt - AfD Landesparteitag verhindern!“ rufen wir die Menschen hier im Heidekreis sowie über die Region hinaus auf, ein Zeichen für den Erhalt der Demokratie und für den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu setzen.


Die Rechtsverschiebung des gesamten politischen Diskurses macht vielen Menschen Angst. Der AfD gelingt es seit Monaten, die Parteien der Mitte in Migrationsfragen vor sich herzutreiben. Migrantinnen und Migranten werden diffamiert und Vorurteile geschürt, aber Lösung der tatsächlich bestehenden Fragen fehlen weiterhin. Wir stehen solidarisch zu Geflüchteten, und wir wollen, dass an den Ursachen von Flucht und Vertreibung gearbeitet wird und die Kommunen so ausgestattet werden, dass Integration gelingen kann.

Wer in der neuen Regierung in Verantwortung stehen wird, muss vor allem eines schaffen, weg vom rechten Rand, weg von Populismus. Wenn wir in Deutschland und Europa für eine freiheitliche und offene Gesellschaft stehen und diese ernsthalt erhalten wollen, dann muss es den demokratischen Parteien gelingen die Menschen zu überzeugen.

Die AfD bietet keine Antworten. Keine Lösungen. So viel können wir dem Programm entnehmen. Wohnraum, Energieversorgung, Mobilität, Integration und viele weitere Themen, für die wir Antworten benötigen, die das Leben der Menschen nicht nur heute sondern auch in Zukunft lebenswert machen. Durch gute Politik, durch Aufklärung und Bildung, gegen Hass und Hetze in den sozialen Medien. Nicht nur für diejenigen die es sich leisten können. Nein, für alle!


Wir alle wollen in einer Gesellschaft leben, in der wir uns ohne Angst frei bewegen können. Und wir wünschen uns eine Gesellschaft, die sich nicht durch Rassismus und Rechtsextremismus spalten lässt.

Die Demonstration ist ausdrücklich überparteilich. Wir wünschen uns einen vielfältigen und bunten Protest. Wir setzen ein Zeichen für einen solidarischen Heidekreis.

Sonntag, 26. Januar 2025, 17.00 Uhr, Evangelisches Bildungszentrum, Lutterweg 16, 29320 Hermansburg

Sterne ohne Himmel – Kinder im Holocaust

Ausstellung im Evangelischen
Bildungszentrum Hermansburg

Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, dem 26. Januar 2025, um 17.00 Uhr, mit einem Vortrag von Dr. Thomas Rahe .

Am Sonntag, 26. Januar 2025, dem Vortag des Internationalen Holocaust-Gedenktages, lädt der "Arbeitskreis Christen und Juden Hermannsburg" zu einem Vortrag von Dr. Thomas Rahe ein - mit anschließendem Gespräch. Der Historiker und ehemalige stellvertretende Leiter der Gedenkstätte Bergen-Belsen spricht über Schicksale und Erlebnisse von Kindern im Holocaust.


In seinem Vortrag bezieht sich Dr. Rahe zugleich auf die Plakat-Ausstellung „Sterne ohne Himmel – Kinder im Holocaust“. Die Ausstellung kann auch an den Sonntagen, 2. Februar und 9. Februar, zwischen 14 und 18 Uhr

im Evangelischen Bildungszentrum Hermannsburg besichtigt werden kann.


Die Ausstellung „Sterne ohne Himmel“ der internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem präsentiert das besondere Schicksal der Kinder während des Holocaust.

Die Zeichnungen, Gedichte, Briefe und Spielsachen, die in der Ausstellung gezeigt werden, belegen die einzigartige Fähigkeit der Kinder, an der Macht des Lebens festzuhalten. 

Gleichzeitig erinnern sie an den beispiellosen Völkermord, der von NS-Deutschland und seinen Mittätern mit dem Ziel durchgeführt wurde, das jüdische Volk, seine Kultur und Traditionen vollständig und systematisch zu vernichten.


Der Vortrag findet am 26. Januar, um 17:00, im Großen Saal des Evangelischen Bildungszentrums Hermannsburg statt. Sie sind herzlich eingeladen, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.


Veranstalter ist der „Arbeitskreis Christen und Juden Hermannsburg“, unterstützt durch den SPD-Ortsverein Südheide, den Verein „Gegen Vergessen - Für Demokratie“, das Evangelische Bildungszentrum Hermannsburg, sowie den Kirchenkreisen Soltau und Celle.


Im Namen
des Arbeitskreises Christen und Juden Hermannsburg,


Dr. Albrecht Schack

Christoph von der Ohe

Wilfried Manneke