NPD-Zentrum Eschede schließen!

Unterschriftensammlung dauert bis zur Übergabe an.


Sobald der Corona-bedingte Shutdown beendet ist,
werden wir Innenminister Boris Pistorius die Unterschriften überreichen.
Die Übergabe findet vor dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport in Hannover statt.

Update:

Offener Brief an Niedersächsischen Innenminister

Fast 40.000 Leute haben unsere Petition bis jetzt unterschrieben. Neben unserer Aktion auf change.org/npd-zentrum-eschede sind in auch Unterschriftenlisten im Umlauf. Diese Listen können von unserer Internetseite als PDF-Datei heruntergeladen werden: https://www.netzwerk-suedheide-gegen-rechtsextremismus.de

Wir wollen dem niedersächsischen Innenminister die Unterschriften öffentlichkeitswirksam überreichen. Solange der Corona-bedingte Shutdown aber anhält, ist das nicht möglich. Wir möchten bei der Übergabe der Unterschriften gerne auch die Fraktionsvorsitzenden des Nds. Landtages dabei haben, viel Presse und natürlich viele unserer Mitstreiter*innen und Unterstützer*innen.

Somit verschiebt sich die Übergabe weiterhin. Dennoch haben wir vor Kurzem mit Innenminister Pistorius bereits ein erstes Gespräch geführt. An der Videokonferenz nahmen von unserer Seite aus sieben Personen teil. Wir konnten den Minister ausführlich darüber informieren, was in Eschede abläuft, wie sehr der NPD-Hof mehr und mehr zu einem Ärgernis wird.


Der Minister sicherte uns zu, alles zu unternehmen, was ihm rechtlich möglich sei. An dem Gespräch mit dem Minister nahm auch der Präsident des Nds. Verfassungsschutzes, Bernhard Witthaut, teil. Beide sagten, dass sie sofort nach Eschede kommen würden, sobald es Corona-bedingt wieder möglich sei.


Solange wir dem Minister die Unterschriften noch nicht überreichen können, läuft unsere Aktion weiter, auf change.org/npd-zentrum-eschede und über die Unterschriftenlisten, die von unserer Internetseite als PDF-Datei heruntergeladen werden können: https://www.netzwerk-suedheide-gegen-rechtsextremismus.de

Wir über uns

Das „Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus“ ist im Landkreis Celle ansässig. Es ist ein bürgerschaftliches Bündnis und besteht aus 13 rein ehrenamtlichen, aktiven Mitgliedern und ca. 600 - 700 solidarisch erklärten Unterstützern. Wir sind kein Verein, weil wir uns unsere freie und unbürokratische Herangehensweise erhalten möchten. Das Netzwerk wurde 2009 von verschiedenen Einzelpersonen und Bündnispartnern gegründet. Anlass war die Besetzung des „Landhotels Gerhus“ in Faßberg durch Neonazis um den NPD-Bundesvize Jürgen Rieger.


Nachdem erfolgreich verhindert werden konnte, dass aus dem Landhotel in Faßberg ein Neonazi-Schulungszentrum wurde, ist es unser Ziel heute, die vielen, jährlich sich wiederholenden Neonazi-Treffen auf dem NPD-Hof in Eschede zu verhindern. Dort trifft sich bereits seit über 30 Jahren die norddeutsche Neo-Nazi-Elite, um Verbindungen zu festigen, Aktionen zu planen, sowie „rechte Erlebniswelten“ besonders für Jugendliche zu schaffen. Diese nach Außen harmlos wirkenden Veranstaltungen laufen unter dem Deckmantel „Brauchtumsveranstaltungen“. Die Sonnwendfeiern im Juni und Dezember, sowie die „Reichserntefeste“ im September dienen in Wahrheit dazu, traditionelle NS-Ideologie zu leben und zu verbreiten.

Mit unseren Demonstrationen und Protestaktionen wollen wir die Öffentlichkeit auf jedes dieser Treffen aufmerksam machen und drängen die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region, sich mit den Themen Rassismus und  Rechtsextremismus auseinander zu setzen und Stellung zu beziehen. Wir klären auf und fordern ein Ende dieser Treffen. Unsere Demonstrationen gestalten sich von Jahr zu Jahr aufwändiger und phantasievoller, um mehr Bürger zum Mitmachen zu bewegen.

Unterschreiben auch Sie die Petition!

NPD-Zentrum in Eschede schließen!

Offener Brief an den niedersächsischen Innenminster.


Sehr geehrter Herr Minister Pistorius,


seit über 30 Jahren ist der Hof Nahtz in Eschede Zentrum verschiedenster rechtsextremistischer Kreise und Organisationen. Hier versammeln sich Neonazis aller Schattierungen, neonazistische Jugendorganisationen, junge und alte NPDler usw. Brauchtumsfeiern dienen der Stärkung der Szene nach innen. Kinder und Jugendliche werden früh auf das rechtsextremistische Gedankengut eingeschworen. Die Gewaltbereitschaft der Szene wird immer wieder deutlich, sei es durch erhebliche Waffenfunde bei Hausdurchsuchungen und aggressivem Auftreten gegenüber der Bevölkerung.


Schon seit Beginn des rechtsextremistischen Treibens ist der zivilgesellschaftliche Widerstand aktiv. Jede Veranstaltung der Rechtsextremisten ist von Protesten begleitet. Rat und Verwaltung der Gemeinde Eschede haben sich eindeutig positioniert.


2019 hat die NPD-Niedersachsen das Anwesen übernommen. In der Region wächst die Sorge, dass hier erneut ein Schulungszentrum für rechtsradikale Aktivitäten und Gesinnung entsteht. Das Neo-Nazizentrum „Hetendorf 13“ wurde 1998 vom damaligen Innenminister Glogowski wegen Verfassungswidrigkeit geschlossen.


Die Situation ist für die Menschen in Eschede und Umgebung unerträglich. Es muss gehandelt werden! Wir bitten Sie, Herr Minister, alle rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen und auszuschöpfen. Unser Widerstand wird anhalten und wachsen bis zu einem Verbot der rechtsextremen Aktivitäten auf dem Hof. Das NPD-Zentrum in Eschede muss geschlossen werden!


  • Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus
  • Bündnis gegen Rechtsextremismus Eschede
  • Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus Celle


Bitte unterschreiben Sie unsere Online-Petition:

change.org/npd-zentrum-eschede


Es gibt auch Unterschriftenlisten zum Ausdrucken:

Drücken Sie unten auf "Button", um zur Datei zu gelangen!

Unterschriftenaktion

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift unseren offenen Brief an den niedersächsischen Innenminister. Unsere Forderung ist, das NPD-Zentrum in Eschede zu schließen.

Online-Petition:
change.org/npd-zentrum-eschede

Diese Forderung wollen wir mit so vielen Unterschriften wie möglich unterstützen. Deshalb finden Sie im Anhang (Button) eine Unterschriftenliste als PDF-Datei. Auf eine Seite passen zwölf Unterschriften. Bitte drucken Sie das Papier aus und legen es so vielen Leuten wie möglich zur Unterschrift vor.

Unterschriftenlisten zum Ausdrucken

Drücken Sie unten auf "Button", um zur PDF-Datei zu gelangen. Schicken Sie die unterschriebenen Listen an eine der beiden Adressen:


Bündnis gegen Rechtsextremismus
Am Glockenkolk 1
29348 Eschede

Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus,
c/o BI Südheide, Postfach 1181
29314 Hermannsburg