Nachruf

Klaus Jordan verstarb am 21. Februar 2020

Klaus, ein Jahr ist vergangen, seitdem Du nicht mehr unter uns bist.
Du warst Mitbegründer unseres Netzwerks. Wir vermissen Dich!

Wir vermissen Deine Vitalität, Deine deutlichen Worte gegen rechte Gewalt –  und Mittelmäßigkeit.

Wir vermissen Deine Integrität. Mit Bewusstsein hast  Du Deine Ideale und Werte vertreten und gelebt.

Wir vermissen Deine zweite Meinung zu den brandwichtigen Themen,  die uns zu überfluten drohen.

Du hast immer für ein bürgerschaftliches Bündnis geworben und bist Dir,  dem Antibürgerlichen, treu geblieben.

Wir vermissen Deine umfassende Kenntnis und
Dein vorausschauendes Gespür für das, was kommt.

Wir vermissen Deine Eloquenz, die Dinge mit einer Portion Humor, auf den Punkt zu bringen.

Wir vergessen Dich nicht!

Wir über uns

Das „Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus“ ist im Landkreis Celle ansässig. Es ist ein bürgerschaftliches Bündnis und besteht aus 13 rein ehrenamtlichen, aktiven Mitgliedern und ca. 600 - 700 solidarisch erklärten Unterstützern. Wir sind kein Verein, weil wir uns unsere freie und unbürokratische Herangehensweise erhalten möchten. Das Netzwerk wurde 2009 von verschiedenen Einzelpersonen und Bündnispartnern gegründet. Anlass war die Besetzung des „Landhotels Gerhus“ in Faßberg durch Neonazis um den NPD-Bundesvize Jürgen Rieger.


Nachdem erfolgreich verhindert werden konnte, dass aus dem Landhotel in Faßberg ein Neonazi-Schulungszentrum wurde, ist es unser Ziel heute, die vielen, jährlich sich wiederholenden Neonazi-Treffen auf dem NPD-Hof in Eschede zu verhindern. Dort trifft sich bereits seit über 30 Jahren die norddeutsche Neo-Nazi-Elite, um Verbindungen zu festigen, Aktionen zu planen, sowie „rechte Erlebniswelten“ besonders für Jugendliche zu schaffen. Diese nach Außen harmlos wirkenden Veranstaltungen laufen unter dem Deckmantel „Brauchtumsveranstaltungen“. Die Sonnwendfeiern im Juni und Dezember, sowie die „Reichserntefeste“ im September dienen in Wahrheit dazu, traditionelle NS-Ideologie zu leben und zu verbreiten.

Mit unseren Demonstrationen und Protestaktionen wollen wir die Öffentlichkeit auf jedes dieser Treffen aufmerksam machen und drängen die Bürgerinnen und Bürger in unserer Region, sich mit den Themen Rassismus und  Rechtsextremismus auseinander zu setzen und Stellung zu beziehen. Wir klären auf und fordern ein Ende dieser Treffen. Unsere Demonstrationen gestalten sich von Jahr zu Jahr aufwändiger und phantasievoller, um mehr Bürger zum Mitmachen zu bewegen.

Sobald der Corona-bedingte Logdown beendet ist, werden wir Innenminister Boris Pistorius die Unterschriften überreichen.
Die Übergabe findet voraussichtlich vor dem Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport in Hannover statt.

Unterschreiben auch Sie die Petition!

NPD-Zentrum in Eschede schließen!

Offener Brief an den niedersächsischen Innenminster.


Sehr geehrter Herr Minister Pistorius,


seit über 30 Jahren ist der Hof Nahtz in Eschede Zentrum verschiedenster rechtsextremistischer Kreise und Organisationen. Hier versammeln sich Neonazis aller Schattierungen, neonazistische Jugendorganisationen, junge und alte NPDler usw. Brauchtumsfeiern dienen der Stärkung der Szene nach innen. Kinder und Jugendliche werden früh auf das rechtsextremistische Gedankengut eingeschworen. Die Gewaltbereitschaft der Szene wird immer wieder deutlich, sei es durch erhebliche Waffenfunde bei Hausdurchsuchungen und aggressivem Auftreten gegenüber der Bevölkerung.


Schon seit Beginn des rechtsextremistischen Treibens ist der zivilgesellschaftliche Widerstand aktiv. Jede Veranstaltung der Rechtsextremisten ist von Protesten begleitet. Rat und Verwaltung der Gemeinde Eschede haben sich eindeutig positioniert.


2019 hat die NPD-Niedersachsen das Anwesen übernommen. In der Region wächst die Sorge, dass hier erneut ein Schulungszentrum für rechtsradikale Aktivitäten und Gesinnung entsteht. Das Neo-Nazizentrum „Hetendorf 13“ wurde 1998 vom damaligen Innenminister Glogowski wegen Verfassungswidrigkeit geschlossen.


Die Situation ist für die Menschen in Eschede und Umgebung unerträglich. Es muss gehandelt werden! Wir bitten Sie, Herr Minister, alle rechtlichen Möglichkeiten zu prüfen und auszuschöpfen. Unser Widerstand wird anhalten und wachsen bis zu einem Verbot der rechtsextremen Aktivitäten auf dem Hof. Das NPD-Zentrum in Eschede muss geschlossen werden!


  • Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus
  • Bündnis gegen Rechtsextremismus Eschede
  • Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus Celle


Bitte unterschreiben Sie unsere Online-Petition:

change.org/npd-zentrum-eschede


Es gibt auch Unterschriftenlisten zum Ausdrucken:

Drücken Sie unten auf "Button", um zur Datei zu gelangen!

Unterschriftenaktion

Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift unseren offenen Brief an den niedersächsischen Innenminister. Unsere Forderung ist, das NPD-Zentrum in Eschede zu schließen.

Online-Petition:
change.org/npd-zentrum-eschede

Diese Forderung wollen wir mit so vielen Unterschriften wie möglich unterstützen. Deshalb finden Sie im Anhang (Button) eine Unterschriftenliste als PDF-Datei. Auf eine Seite passen zwölf Unterschriften. Bitte drucken Sie das Papier aus und legen es so vielen Leuten wie möglich zur Unterschrift vor.

Unterschriftenlisten zum Ausdrucken

Drücken Sie unten auf "Button", um zur PDF-Datei zu gelangen. Schicken Sie die unterschriebenen Listen an eine der beiden Adressen:


Bündnis gegen Rechtsextremismus
Am Glockenkolk 1
29348 Eschede

Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus,
c/o BI Südheide, Postfach 1181
29314 Hermannsburg