Samstag, 17. Dezember 2022, 13.00 Uhr, Bahnhof Eschede

NPD-Hof in Eschede darf kein Refugium für Neonazis werden

Demo gegen rechtsextreme Winter-Sonnwendfeier in Eschede

Immer wieder finden auf dem NPD-Hof in Eschede Neonazi-Treffen statt. Besonders die „Sonnenwendfeiern“ und das „Erntefest“ haben schon eine lange Tradition. Die Neonazis bezeichnen diese Feste als Brauchtumsfeiern. Ihr eigentliches Ziel ist es aber, auf diesen Zusammenkünften der norddeutschen Neonazi-Szene Kontakte zu pflegen, Termine abzusprechen und neue Aktionen vorzubereiten. Somit sind diese „Sonnwendfeiern“ alles andere als harmlos. Deshalb protestieren wir auch heftig gegen diese Treffen. Wegzuschauen wäre das völlig falsche Signal. Dort, wo Neonazis ungestört handeln können, machen sie sich breit. Ihre Szene verfestigt sich und sie nutzen die Gelegenheit, besonders junge Leute in ihre Kreise zu ziehen.


Rechtsextreme treten mit Füßen, was für uns einen hohen Wert hat: Die Unverletzbarkeit der Menschenwürde, die Garantie der Menschenrechte, die Gleichberechtigung aller Menschen, ihre Gleichstellung und Gleichbehandlung. Deshalb werden wir, wo immer Rechtsextreme auftauchen, klar hinsehen, klar reden und klar handeln. Wir dürfen uns eben nicht vornehm heraushalten. Wir müssen Stellung beziehen.

Wir wollen ein Ende der „braunen" Vernetzungstreffen in Eschede - und sonstwo. Darum kommen wir am 17. Dezember 2022 in Eschede zusammen: Gewerkschafter*innen, Politiker*innen, Menschen aus Kirchen und anderen Glaubensgemeinschaften, Initiativen und Verbänden und andere Aktive gegen Rechts. Wir setzen uns ein für Vielfalt, Toleranz und Zusammenhalt in der Gesellschaft.
Redner*innen:

  • Julia Willie Hamburg, Kultusministerin, Niedersächsische Vize-Ministerpräsidentin
  • Dr. Stephan Schaede, Regionalbischof für den Sprengel Lüneburg der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
  • Jürgen Uebel, Bad Nenndorf ist bunt - Bündnis gegen Rechtsextremismus (e.V.)


  • Moderation: Dirk Garvels, DGB-Region Nord-Ost-Niedersachsen
  • Grußwort: Heinrich Lange, Bürgermeister Eschede
  • Rückblende: Wilfried Manneke, Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus


Route: Unser Demonstrationszug führt vom Escheder Bahnhof zur Kreuzung "Zum Finkenberg / Am Dornbusch" auf der Hermannsburger Straße. Dort findet eine Zwischenkundgebung statt. Weiter geht’s auf dem Feldweg "Zum Finkenberg" bis zur NPD-Hofstelle. In Sicht- und Hörweite werden wir dort unseren Protest und Unmut äußern, wo er auch hingehört. Anschließend geht es zurück zum Bahnhof. Dort endet unsere Demo.

Donnerstag, 8. Dezember 2022, 19.00 Uhr,
Kunst und Bühne, Nordwall 46, 29221 Celle

Heimkehr eines Auschwitzkommandanten

Einladung zur Lesung mit Gespräch

Die Europaunion Celle lädt ein zu einer Lesung mit anschließendem Gespräch: Der Journalist und Autor Jürgen Gückel liest aus seinem zweiten Buch: „Heimkehr eines Auschwitz Kommandanten - wie Fritz Hartjenstein drei Todesurteile überlebte“. Es zeichnet ein Bild der deutschen Nachkriegsgesellschaft, in der „die Naziverbrechen so intensiv beschwiegen wurden“, dass daraus eine neue Selbstgerechtigkeit erwuchs. 


Im anschließenden Gespräch mit dem Autor und mit Enno Stünkel, dem Leiter der politischen Bildung an der vhs Celle, fragen wir, welchen Einfluss das Verleugnen der NS-Verbrechen auf den Prozess der Einigung Europas hatte. Wie bestimmen Erinnern und Verleugnen bis heute unser Verständnis der europäischen Realitäten? Haben wir einen Umgang mit der Geschichte gefunden, der zur europäischen Einigung beitragen kann? 

 

Fritz Hartjenstein war Kommandat mehrere Konzentrationslager und gegen Ende des Krieges auch kurz Leiter der Panzerschule in Bergen Hohne. Nachdem er als Kriegsverbrecher in Frankreich angeklagt und inhaftiert wurde, lebte seine Frau mit den Kindern bei ihrer Familie in Oldau im LK Celle. Jürgen Gückel beschreibt die „Karriere“ des SS Offiziers Hartjenstein und sein Schicksal nach Ende des 2. Weltkrieg. Mit dem beginnenden kalten Krieg und der Annäherung der europäischen Staaten - zuerst in der Montanunion - wurden die in Frankreich inhaftierten Deutschen - unter ihnen Hartjenstein - zu einem diplomatischen „Ärgernis“.

 

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, der Getränkeverkauf vor Ort ist geöffnet.


Die Europaunion ist eine überparteiliche Bürgerinitiative zur Förderung der europäischen Einigung, der Kreisverband Celle wurde im Mai 2022 nach zwischenzeitigem Ruhen der Aktivitäten neu gegründet.


Kirsten Lühmann,

Vorsitzende

Mittwoch, 7. Dezember 2022, 19.00 Uhr,
Mensa am Gymnasium, Amtsweg 11, 29386 Hankensbüttel.

Demokratie in Gefahr!?

Rechte Erscheinungsbilder in der Region.

 Ein Infoabend mit Beiträgen von

  • Andrea Röpke (Autorin & Journalistin)
  • Kristin Harney (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus)


Eine Veranstaltung des GYMANSIUMS HANKENSBÜTTEL am Mittwoch, dem 7. Dezember 2022, um 19.00 Uhr, am Gymnasium Hankensbüttel, Amtsweg 11, 29386 Hankensbüttel.

Versteckt im Wald:
Querdenker betreiben Kaderschmiede

In einem alten Schullandheim nahe Lüsche (Gemeinde Steinhorst) hat sich der Verein Gaudium in Vita niedergelassen. Dessen Vorsitzende ist nicht nur Verschwörungstheoretikerin, auf dem Gelände wird auch nach einer rechtsextremen russischen Pädagogik gelehrt.


Mitten im Landkreis Gifhorn, versteckt hinter Zäunen und jeder Menge Grün, versucht der Verein Gaudium in Vita nach eigener Aussage neue Lernmethoden, ganz ohne Noten oder Disziplin, zu erforschen. Die Fassade des angeblichen Forschungsinsituts bröckelt jedoch wenn man näher hin sieht: Im ehemaligen Schullandheim in Lüsche haben sich Rechtsextreme und Querdenker eingefunden, die versuchen das staatliche Bildungssystem zu umgehen. Grundlage ist eine von der russischen Regierung finanzierte, esoterische Bildungsideologie.

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter:

 

RegionalHeute

https://regionalheute.de/versteckt-im-wald-querdenker-betreiben-kaderschmiede-in-der-region-braunschweig-gifhorn-goslar-harz-helmstedt-peine-salzgitter-wolfenbuettel-wolfsburg-1652698027/

 

TAZ

https://taz.de/Voelkisch-inspirierte-Seminare/!5848465/

RTL Nachtjournal Spezial
vom 1.12.2022:
https://www.tvnow.de/shows/rtl-nachtjournal-290/2022-12/episode-39-rtl-nachtjournal-spezial-die-illegalen-schulen-von-querdenkern-und-reichsbuergern-5250585

Querdenker, Reichsbürger und dubiose Esoteriker missachten das staatliche Schulsystem und gründen eigene, illegale Schulen. Recherchen des RTL-Nachtjournals zeigen wie Rechtsextreme unter ihnen mitmischen und sogar eine Art Lehrerausbildung anbieten.

Mittwoch, 9. November 2022, 19.30 Uhr.
St. Peter-Paul-Kirche Hermannsburg, Billingstraße 18.

Andacht zum Gedenken
an die Novemberpogrome 

Der 9. November erinnert uns an den Beginn der Novemberpogrome 1938. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 brannte es überall in Deutschland: Juden wurden überfallen und misshandelt, Synagogen standen in Flammen, Geschäfte, die Juden gehörten, wurden geplündert und zerstört. Doch weder Polizei noch Feuerwehr griffen ein. In dieser Nacht vor 84 Jahren wurde für alle Welt sichtbar: Der Antisemitismus in Deutschland hatte einen schrecklichen Höhepunkt erreicht.


Die Andacht zum Gedenken an Novemberpogrome. Mitwirkende: Johanna Ottermann und Wilfried Manneke
vom Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus.
Musiklische Gestaltung: Friedhelm Meyer.

Demo gegen braune Sommer-Sonnwendfeier

Sonnabend, 18. Juni 2022, ab 14.00 Uhr vor dem Bahnhof in Eschede.

Route

  • Unser Demonstrationszug führt vom Escheder Bahnhof zur Kreuzung "Zum Finkenberg / Am Dornbusch" auf der Hermannsburger Straße. Dort findet eine Zwischenkundgebung statt.
  • Weiter geht’s auf dem Feldweg "Zum Finkenberg" bis zur NPD-Hofstelle. In Sicht- und Hörweite werden wir dort unseren Protest und Unmut äußern, wo er auch hingehört.
  • Anschließend geht es zurück zum Bahnhof. Dort endet unsere Demo gegen 17.00 Uhr.

Der NPD-Hof in Eschede darf kein Refugium für Neonazis werden

 Die Rechtsextremen auf dem NPD-Hof sind nicht die netten Jungs von nebenan. Es sind Hardcore-Nazis. Sie gehören zum harten Kern der extremen Rechten in Norddeutschland. Deshalb protestieren wir auch jedes Mal, wenn Rechtsextreme dort zusammenkommen, vor allem gegen die menschenverachtende Ideologie der extremen Rechten.
 
Rechtsextreme treten mit Füßen, was für uns einen hohen Wert hat: Die Unverletzbarkeit der Menschenwürde, die Garantie der Menschenrechte, die Gleichberechtigung aller Menschen, ihre Gleichstellung und Gleichbehandlung. Deshalb werden wir, wo immer Rechtsextreme auftauchen, klar hinsehen, klar reden und klar handeln. Wir dürfen uns nicht vornehm heraushalten. Wir müssen Stellung beziehen. Rechtsextremismus widerspricht fundamental Charta der Menschenrechte und unsrer freiheitlich demokratischen Grundordnung.

 
Unsere Demonstrationen gegen die Treffen auf dem NPD-Hof in Eschede werden von einer politisch breit aufgestellten, vielfältigen, aber entschlossenen Allianz getragen werden. Zu diesem breiten Spektrum gehören Gewerkschafter und Kirchenleute, Angehörige verschiedenster Parteien, Initiativgruppen gegen Rechtsextremismus, auch „Omas gegen Rechts“ und Leute aus dem „Bunten Haus“ Celle. Wir repräsentieren auf unseren Demos eine große Spannweite der Bevölkerung, denn die überwiegende Mehrheit der Gesellschaft lehnt rechtsextremes Gedankengut deutlich ab.

Demo vorm NPD-Zentrum
gegen rechtsextremes Erntefest

Samstag, 24. September 2022, um 14.00 Uhr.
Treffpunkt am Bahnhof in Eschede.


Anlass ist das sog. Reichserntefest. Immer am letzten Samstag im September „feiern" es Rechtsextreme auf dem NPD-Hof in Eschede. Unser Demonstrationszug beginnt um 14.00 Uhr am Bahnhof in Eschede. Er führt uns zur Kreuzung "Zum Finkenberg / Am Dornbusch" auf der Hermannsburger Straße. Weiter geht’s auf dem Feldweg "Zum Finkenberg" bis zur NPD-Hofstelle. In Sicht- und Hörweite werden wir dort unseren Protest und Unmut äußern, wo er auch hingehört.

  • Anmelder und Leiter der Demo ist Dr. Matthias Richter-Steinke (DGB-Regionsgeschäftsführer)
  • Redner*innen sind u.a. Wilfried Manneke (Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus)


Schon seit Jahren finden auf dem NPD-Hof In Eschede Neonazi-Treffen statt. Besonders die „Sonnwendfeiern“ und das „Erntefest“ haben eine lange Tradition. Die Neonazis bezeichnen diese Feste als „Brauchtumsfeiern“. Ihr eigentliches Ziel ist es aber, auf diesen Zusammenkünften der norddeutschen Neonazi-Szene Kontakte zu pflegen, Termine abzusprechen und neue Aktionen vorzubereiten. Somit sind diese „Brauchtumsfeiern“ alles andere als harmlos.

 

Rechtsextreme sind der Überzeugung, dass sich das "Recht des Stärkeren" durchsetzen sollte. Ihrer Ideologie nach sind "schwache" Menschen weniger Wert. Ihre Idee stammt aus dem Tierreich, wo stärkere Tiere eher überleben. Diese Vorstellung auf Menschen zu übertragen, ist äußerst menschenverachtend. Im Grundgesetz steht, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Jeder Mensch ist gleich viel wert. Es gibt keine "besseren, stärkeren" Menschen. Jeder Mensch ist ein ebenbürtiger Teil unserer Gesellschaft.

 

Die Rechtsextremen auf dem NPD-Hof in Eschede sind nicht die netten Jungs von nebenan. Sie gehören zum harten Kern der extremen Rechten in Norddeutschland. Deshalb protestieren wir auch jedes Mal, wenn Rechtsextreme dort zusammenkommen, vor allem gegen ihre menschenverachtende Ideologie.

 

Unsere Demonstrationen gegen die Treffen auf dem NPD-Hof werden von einer politisch breit aufgestellten, vielfältigen, aber entschlossenen Allianz getragen werden. Zu diesem breiten Spektrum gehören Gewerkschafter und Kirchenleute, Angehörige verschiedenster Parteien, Initiativgruppen gegen Rechtsextremismus, auch „Omas gegen Rechts“ und Leute aus dem „Bunten Haus“ Celle. Wir repräsentieren eine große Spannweite der Gesellschaft. Die Behauptung, gegen Rechts demonstrieren ja nur Linke, ist reine NPD-Propaganda. Die Rechtsextremen versuchen mit diesem Argument darüber hinwegzutäuschen, dass die überwiegende Mehrheit unserer Gesellschaft rechtsextremes Gedankengut entschieden ablehnt.


Völkische Siedler
in Niedersachsen

11. Vollversammlung der Initiative „Kirche für Demokratie – gegen Rechtsextremismus“ in Niedersachsen (IKDR) am Freitag, 20. Mai 2022, um 14.30 Uhr, im Franziskus-Saal des Theologischen Zentrums, Alter Zeughof 1, 38100 Braunschweig.


Die Vollversammlung der IKDR findet in diesem Jahr in Braunschweig statt. Im ersten Teil der Vollversammlung sind alle Interessierten sehr herzlich eingeladen. Das Thema lautet: Völkische Siedler in Niedersachsen. Referentinnen sind Andrea Röpke und Anna Weers


Seit Jahren siedeln sich junge rechtsextreme Familien gezielt in ländlichen, eher infrastrukturschwachen Regionen an, mitunter auch im Umfeld entsprechender Sippen, die dort schon seit Jahrzehnten leben. Sie betreiben ökologische Landwirtschaft, pflegen altes Handwerk und Brauchtum und organisieren eigene Wirtschaftsnetzwerke. Wer aber sind diese "völkischen Siedler"? Ist das ein neues Phänomen? Sind das einfach nur verkappte "Ökos"? Über aktuelle Erkenntnisse zu völkischen Siedlern referieren Andrea Röpke und Anna Weers.

 

Andrea Röpke ist Diplom-Politologin und mehrfach ausgezeichnete Journalistin. Ihr Themenschwerpunkt ist der Rechtsextremismus und völkische Siedler. Die Preisträgerin des Paul-Spiegel-Preises für Zivilcourage veröffentlicht regelmäßig in unterschiedlichen Medien. Ihre jüngste Veröffentlichung zusammen mit Andreas Speit trägt den Titel: „Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos.“ und erschien im Ch. Links Verlag.

 

Anna Weers studierte an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung in Eberswalde. Seit 2020 ist sie als Referentin für Rechtsextremismus in ländlichen Räumen bei der Amadeu Antonio Stiftung tätig. Anna Weers forscht und recherchiert zur Anastasia Bewegung, völkischen Siedler und zivilgesellschaftlichen Handlungsperspektiven gegen rechte Vereinnahmungen in ländlichen Räumen. Ihre jüngste Veröffentlichung trägt den Titel: Land unter? Handlungsempfehlungen zum Umgang mit völkischen Siedler*innen, unter: https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/publikationen/land-unter/

 

Absender: IKDR-Geschäftsführer Lars-Torsten Nolte und Felix Paul, Haus Kirchlicher Dienste, Archivstraße 3, 30169 Hannover, E-Mail-Adresse: IKDR@evlka.de

Erinnerung an Opfer rechtsextremer Gewalt


Das Netzwerk erinnert jährlich an den gewaltsamen Tod von Peter Deutschmann. Er wurde 1999 in Eschede von zwei Neonazis brutal zusammengeschlagen und sterbend allein in seinem Haus zurückgelassen. Das Landgericht Lüneburg verurteilte die beiden Täter wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung mit Todesfolge zu je fünf Jahren Jugendstrafe.

Wir gedenken aber nicht nur Peter Deutschmann, sondern allen Opfern rechtsextremer Gewalt seit 1990. Eine von uns gestaltete Installation dient als didaktisches Ausstellungsobjekt, z.B. für Schulen, Gemeinden und anderen Räumen. Eine ca. 300 cm breite x 300 cm tiefe und 200 cm hohe, quadratische Rauminstallation zeigt alle durch rechtsextreme Gewalt umgekommenen Menschen seit 1990. 

Die dicht an dicht gehängten Bögen bilden in ihrer Mitte einen geschlossenen Raum der Ruhe. Wir möchten nicht nur ein Gefühl der überwältigenden Zahl ermordeter Menschen geben, sondern auch auf ihre einzelnen Persönlichkeiten hinweisen und den Opfern auf diese Weise gedenken.