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Rückblick auf bisherige Aktionen.

Montag, 31. Januar 2022, 18.00 Uhr, Treffpunkt vor der Volksbank in Hermannsburg

Menschenkette gegen Hetze und für Solidarität

„Aktion Haltung zeigen!“ nennt sich eine Allianz Hermannsburger Bürgerinnen und Bürgern, die kein Verständnis für das unsolidarische Verhalten der Corona-Protestbewegung hat. Erneut ruft die Initiative zum Bürgerprotest gegen die sogenannten Spaziergänge der Querdenker in Hermannsburg auf. Die Protestversammlung beginnt am Montag, dem 31. Januar 2022, um 18.00 Uhr, vor der Volksbank in Hermannsburg (Lotharstraße / Billingstraße) statt. Die Ansprache hält Johanne Gerlach, Ratsfrau der Gemeinde Südheide.


Im Anschluss an die Ansprache soll eine „Menschenkette gegen Hetze und für Solidarität“ gebildet werden. Da es Corona-bedingt nicht möglich ist, sich an den Händen zu fassen, wird ein 400 Meter langer roter Faden auf dem Bürgersteig ausgerollt, der von den Teilnehmenden in die Hand genommen wird. Der vorgeschriebene Abstand wird dabei eingehalten. Es gilt Maskenpflicht. Wenn genügend Leute mitmachen, durchzieht die Menschenkette – mit dem roten Faden – den gesamten Ortskern von Hermannsburg.

Der rote Faden hat Symbolkraft. Wie ein roter Faden durchziehen die Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus seit zwei Jahren das öffentliche und unser privates Leben. Wir haben uns impfen lassen, um uns und andere zu schützen. Wir halten Abstand, tragen Masken und vermeiden unnötige Risiken.

Der rote Faden erinnert aber auch an die rote Linie, die inzwischen von den Querdenkern überschritten worden ist. Deshalb ist der Bürgerprotest jetzt gefragt. Wir sind aufgefordert, klar hinzusehen, klar zu reden und klar zu handeln. Wir dürfen uns nicht länger heraushalten, wo mit falschen Behauptungen und Verschwörungstheorien gegen die notwendigen Schutznahmen vorgegangen wird. Wir müssen auch verhindern, dass Wutbürger, Rechtspopulisten oder sogar Rechtsextreme den Diskurs bestimmen. Deshalb erheben wir das Wort. Die rote Linie ist überschritten. Die Querdenker-Szene ist zu einer Bedrohung unserer Demokratie geworden.

Banner, Transparente und Schilder dürfen mitgebracht werden. Wichtig ist, dass wir nicht mit den „Querdenkern“ verwechselt werden. Deshalb sollten die Texte auf den Transparenten eindeutig sein. Es sind auch Laternen, Knicklichter oder andere Leuchtkörper erlaubt.

Im Namen der "Aktion Haltung zeigen!“
Johanna Ottermann
johannaottermann@hotmail.com

Aktion Haltung zeigen!Eine Initiative Hermannsburger Bürgerinnen und Bürger gegen das unsolidarische Verhalten der Corona-Protestbewegung.

Montag, 24. Januar 2022, 18.00 Uhr, Treffpunkt vor der Volksbank in Hermannsburg

Kundgebung gegen Querdenker-Spaziergang in Hermannsburg

Am vergangenen Montag hat in Hermannsburg der erste „Spaziergang“ von Querdenkern stattgefunden. Lassen wir sie nicht einfach gewähren! Setzen wir ein Zeichen! Kommen Sie am Montag, dem 24. Januar 2022, um 18.00 Uhr, zu unserer Kundgebung. Treffpunkt ist vor der Volksbank Hermannsburg, an der Kreuzung „Lotharstraße / Billingstraße“. Die Veranstaltung ist beim Landkreis angemeldet worden. Sie wird getragen von einer Allianz Hermannsburger Bürgerinnen und Bürgern, die kein Verständnis hat für das unsolidarische Verhalten der Corona-Protestbewegung. Wir haben uns impfen lassen, um uns und andere zu schützen. Wir halten Abstand, tragen Masken und vermeiden unnötige Risiken.


Banner, Transparente und Schilder dürfen zur Kundgebung mitgebracht werden. Wichtig ist, dass wir nicht mit den „Querdenkern“ verwechselt werden. Deshalb sollten die Texte auf den Transparenten eindeutig sein. Es können auch Laternen, Knicklichter oder andere Lichter mitgebracht werden.


Im Namen der Aktion Haltung zeigen!

Johanna Ottermann

johannaottermann@hotmail.com


Aktion Haltung zeigen!

Eine Initiative Hermannsburger Bürgerinnen und Bürger gegen das unsolidarische Verhalten der Corona-Protestbewegung




Samstag, 25. September 2021, 14.00 Uhr, in Eschede

Demo vorm NPD-Zentrum gegen rechtsextremes Erntefest

Treffpunkt am Escheder Bahnhof.

Schon seit Jahren finden auf dem Hof des NPD-Aktivisten Joachim Nahtz große Neonazi-Treffen statt. Besonders die „Sonnwendfeiern“ und das „Erntefest“ haben eine lange Tradition. Die Neonazis bezeichnen diese Feste als „Brauchtumsfeiern“. Ihr eigentliches Ziel ist es aber, auf diesen Zusammenkünften der norddeutschen Neonazi-Szene Kontakte zu pflegen, Termine abzusprechen und neue Aktionen vorzubereiten. Somit sind diese „Brauchtumsfeiern“ alles andere als harmlos.

Vor zwei Jahren hat die NPD Niedersachsens den Hof gekauft. Die Treffen auf dem Hof haben dadurch eine neue Qualität erhalten. Das ist für uns ein Grund mehr, unsere Demonstrationen nicht mehr an der Hermannsburger Straße (L281) durchzuführen. Das ist immerhin noch 1,7 km vom Hof entfernt. Jetzt stehen wir bis auf 150 Meter direkt vorm Hof. Das hat uns keine Behörde erlaubt, sondern das haben wir durch eine Klage vorm Verwaltungsgericht erreicht.

Die Besucher auf dem NPD-Hof sind eben nicht die netten Jungs von nebenan. Es sind Hardcore-Nazis. Sie gehören zum harten Kern der extremen Rechten in Norddeutschland. Deshalb protestieren wir jedes Mal, wenn Rechtsextreme dort zusammenkommen, vor allem gegen die menschenverachtende Ideologie der extremen Rechten.

Unsere Demonstrationen gegen die Treffen auf dem NPD-Hof Nahtz werden von einer politisch breit aufgestellten, vielfältigen, aber entschlossenen Allianz getragen werden. Zu diesem breiten Spektrum gehören Gewerkschafter und Kirchenleute, Angehörige verschiedenster Parteien, Initiativgruppen gegen Rechtsextremismus, auch „Omas gegen Rechts“ und Leute aus dem „Bunten Haus“ Celle. Wir repräsentieren auf unseren Demos eine große Spannweite der Gesellschaft. Die Behauptung "gegen Rechte demonstrieren ja nur Linke“ ist reine NPD-Propaganda. Die Rechtsextremen versuchen mit diesem Argument darüber hinwegzutäuschen, dass die überwiegende Mehrheit unserer Gesellschaft rechtsextremes Gedankengut deutlich ablehnt.


Route

  • Unser Demonstrationszug führt vom Escheder Bahnhof zur Kreuzung "Zum Finkenberg / Am Dornbusch" auf der Hermannsburger Straße. Dort findet eine Zwischenkundgebung statt.
  • Weiter geht’s auf dem Feldweg "Zum Finkenberg" bis zur NPD-Hofstelle. In Sicht- und Hörweite werden wir dort unseren Protest und Unmut äußern, wo er auch hingehört.
  • Anschließend geht es zurück zum Bahnhof. Dort endet unsere Demo.


Ansprachen

  • Jürgen Uebel (Bad Nenndorf ist bunt / Bündnis gegen Rechtsextremismus e.V.)
  • Wilfried Manneke (Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus)
  • Dirk Garvels (Deutscher Gewerkschaftsbund / Celler Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus)

Freitag, 28. August 2021, ab 15.00 Uhr vor dem Bürgerhaus in Unterlüß

Mahnwache gegen AFD-Veranstaltung in Unterlüß

Am Freitagnachmittag will die AFD im Bürgerhaus in Unterlüß eine Veranstaltung durchführen. Eigentlich sollte diese AFD-Veranstaltung ursprünglich in Uelzen stattfinden. Dort hat die AFD aber keinen Raum bekommen. Außerdem waren in Uelzen Proteste angekündigt worden. So hat sich die AFD schließlich für das Bürgerhaus in Unterlüß entschieden.


Aber auch in Unterlüß wird es Proteste geben. Die Initiativen "Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus" und "Celler Forum gegen Gewalt und Rechtsextremismus“ haben für Freitagnachmittag eine Mahnwache angemeldet. Sie beginnt um 15.00 Uhr vorm Bürgerhaus in Unterlüß, an der Ecke Hermannsburger Straße / Waldstraße.

Mit radikalen Forderungen wie einem EU-Austritt Deutschlands und einer komplett anderen Corona-Politik zieht die AfD in den Bundestagswahlkampf. Auch in der Flüchtlingspolitik verschärft sich weiter ihr Kurs. Entwickelt sich die AFD immer mehr zur "neuen NPD“?

Bei der Kommunalwahl im thüringischen Wartburgkreis rief die NPD zur Unterstützung der AFD auf und verzichtete „im Sinne der patriotischen Kräftebündelung" auf eigene Kandidaten. Der Parteitag der AFD in Dresden habe deutlich gezeigt, dass sich die Partei programmatisch der NPD immer weiter annähere und in einigen wesentlichen Punkten kaum mehr von der NPD unterscheide, heißt es auf der Facebook-Seite des NPD-Kreisverbandes.

Drei Gründe, warum wir uns der "Alternative für Deutschland“ (AFD) in den Weg stellen:

1. Hetze gegen Geflüchtete

Die Alternative für Deutschland hetzt derzeit vor allem gegen Geflüchtete. Gezielt stellt sie dabei Zuwanderung und Flucht als gesteuerte und von Regierung, Opposition und Medien geförderte Bedrohung für Menschen, Land und Kultur dar. Sie verbreitet nationalistische, völkische Hetze und organisiert soziale Unzufriedenheit.

2. Gegen Demokratie und Teilhabe
Die AfD gibt vor, für Teilhabe und Demokratie zu kämpfen, weil sie für Volksentscheide ist. Tatsächlich will die AfD genau die Elemente der Demokratie schwächen oder abschaffen, die für die Interessenvertretung von Opposition und Minderheiten wichtig sind. Sie will dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Landeszentralen für politische Bildung, genauso wie Stiftungen oder Projekten gegen Diskriminierung und Nazis die Mittel entziehen.

3. Sexistisches Familienbild
Die AfD behauptet, dass sie sich für Familien einsetzt. Gemeint sind damit Vater-Mutter-Kind-Familien und darin vor allem die Männer. Damit schließt sie einen riesigen Teil der Gesellschaft aus.

Unsere Alternative heißt: Solidarität.

Wir wollen eine Welt, in der alle ohne Angst verschieden sein können, in der Kindern ohne Furcht oder Hass aufwachsen und in der alle die gleichen Rechte haben und die gesellschaftliche Unterstützung erfahren, die sie brauchen.